Lebenslauf auf Englisch
Ein englischer Lebenslauf ist keine Übersetzung des deutschen. Er ist zwei Aufgaben: die Form — englische Überschriften, und ein paar Angaben, die im englischsprachigen Raum nicht hineingehören — und der Inhalt, deine Stationen und Kenntnisse auf Englisch.
Die Form übernimmt bei FairCV ein Schalter: Sprache des Lebenslaufs auf English stellt alle Überschriften im PDF um, von „Berufserfahrung“ auf „Experience“, von „Fähigkeiten“ auf „Skills“. Deine Inhalte bleiben, wie du sie schreibst — deshalb ist der zweite Teil deiner: Du schreibst deinen Lebenslauf auf Englisch, das Werkzeug setzt ihn.
CV oder Resume?
Beides ist ein Lebenslauf, aber nicht dasselbe Dokument:
CV (Curriculum Vitae) ist der Begriff in Großbritannien, Irland und den meisten europäischen Ländern — und bei internationalen Unternehmen in Deutschland. Ein bis zwei Seiten, chronologisch, nah am deutschen Lebenslauf.
Resume ist der Begriff in den USA und Kanada. Meist eine Seite, streng auf die Stelle zugeschnitten; was nicht zur Stelle passt, fliegt raus. „CV“ meint dort den akademischen Lebenslauf mit Publikationen.
Für eine Bewerbung bei einem deutschen Unternehmen mit englischer Arbeitssprache reicht der CV: dein Lebenslauf, auf Englisch, ohne die Angaben aus dem nächsten Abschnitt.
Was im englischen Lebenslauf wegfällt
Drei Dinge, die im deutschen Lebenslauf normal sind und im englischsprachigen Raum nicht:
- Das Foto. In den USA und Großbritannien sind Fotos unüblich; viele Arbeitgeber sortieren Bewerbungen mit Foto aus Gleichbehandlungsgründen aus. Bei FairCV ist das Foto ein optionales Feld; ohne Foto entsteht keine Lücke. Stellst du den Lebenslauf auf English und hast ein Foto eingefügt, zeigt der Editor genau diesen Hinweis — nur dann. Ob du es drinlässt, entscheidest du (mehr dazu: Lebenslauf ohne Foto).
- Geburtsdatum, Familienstand, Nationalität. Gehören nicht hinein. Bei FairCV gibt es dafür kein Feld — sie können also auch nicht versehentlich drinstehen.
- Ort, Datum, Unterschrift. Im englischen Lebenslauf unüblich. Auch dafür gibt es kein Feld.
Was bleibt: Name, Berufsbezeichnung, Kontakt, Profil, Berufserfahrung, Ausbildung, Projekte, Fähigkeiten, Sprachen, Zertifikate, Links — dieselben Abschnitte wie im deutschen Lebenslauf, mit englischen Überschriften.
Ein Schalter für die Überschriften
Unter der Vorlagenwahl steht Sprache des Lebenslaufs mit zwei Knöpfen: Deutsch und English. Der Schalter ändert im PDF:
| Deutsch | English |
|---|---|
| Profil | Profile |
| Berufserfahrung | Experience |
| Ausbildung | Education |
| Projekte | Projects |
| Fähigkeiten | Skills |
| Sprachen | Languages |
| Zertifikate | Certifications |
| Links | Links |
| Kontakt | Contact |
Dazu die Platzhalter leerer Felder und die Dokument-Eigenschaften des PDFs (Titel „Resume – dein Name“, Sprache Englisch). Alle sieben Vorlagen funktionieren so — es gibt keine „englische Vorlage“, weil jede Vorlage die Überschriften aus dem Schalter nimmt. Der Editor selbst bleibt deutsch; nur das Dokument, das der Arbeitgeber sieht, wird englisch.
Was der Schalter nicht tut: übersetzen. Deine Berufsbezeichnung, dein Profiltext, deine Stichpunkte bleiben Wort für Wort, wie du sie eingegeben hast. Das ist Absicht — ein automatisch übersetzter Lebenslauf klingt wie einer.
Was du selbst auf Englisch schreibst
- Berufsbezeichnung. Die Zeile unter dem Namen: „Product Designer“, „Mechanical Engineer“, „Working Student, Controlling“. Nimm die Bezeichnung, die in der Ausschreibung steht.
- Profil. Zwei bis drei Sätze auf Englisch, in der Ich-Perspektive ohne „I“: „Product designer with a focus on B2B SaaS. Five years in research, prototyping and design systems.“ Im englischsprachigen Raum erwartet man diesen Abschnitt.
- Zeiträume. Das Feld „Zeitraum“ ist frei: schreib „2022 – present“ statt „2022 – heute“, Monate auf Englisch („Mar 2021 – Aug 2022“).
- Abschlüsse. Nicht wörtlich übersetzen, sondern einordnen: „B.Sc. Mechanical Engineering“, „M.A. Communication Design“; das Abitur als „Abitur (German university entrance qualification)“; eine Ausbildung als „Vocational training (Ausbildung) as …“. Die deutsche Bezeichnung in Klammern ist kein Fehler, sondern Kontext.
- Sprachen. Mit Niveau, auf Englisch: „German – native“, „English – C1 (fluent)“, „French – basic“. Deutsch gehört hinein — für den Leser ist es die Fremdsprache.
- Fähigkeiten und Stichpunkte. Mit Verben beginnen, Ergebnisse nennen: „Reduced onboarding time by 30 %“. Die Regel ist dieselbe wie im Deutschen, nur die Sprache nicht.
Deutsch und Englisch nebeneinander
Oft brauchst du beide Fassungen: die deutsche für den einen Arbeitgeber, die englische für den anderen. Bei FairCV ist das ein Menüpunkt: Duplizieren legt eine Kopie deines Lebenslaufs an; die stellst du auf English und übersetzt die Inhalte. Jeder Lebenslauf hat seine eigene Sprache — die deutsche Fassung bleibt deutsch, egal was du an der englischen änderst.
Beide liegen in deinem Browser, ohne Konto: Lebenslauf erstellen ohne Anmeldung. Und beide sind eigene Dokumente — für den sauberen Download zählt jede Fassung als ein Download.
Häufige Fragen
- Übersetzt FairCV meinen Lebenslauf ins Englische?
- Nein. Der Schalter „Sprache des Lebenslaufs“ stellt Überschriften, Platzhalter und die PDF-Eigenschaften auf Englisch. Berufsbezeichnung, Profil, Stationen und Stichpunkte schreibst du selbst auf Englisch.
- Brauche ich eine englische Vorlage?
- Nein. Jede der sieben Vorlagen nimmt die Überschriften aus dem Sprachschalter. Wähle die Vorlage nach Aussehen, nicht nach Sprache.
- CV oder Resume — was schreibe ich als Überschrift über den Lebenslauf?
- Nichts. Wie im Deutschen steht oben dein Name, nicht das Wort „Lebenslauf“. Der Unterschied zwischen CV und Resume liegt in Länge und Auswahl, nicht in einer Überschrift.
- Gehört das Foto in den englischen Lebenslauf?
- In den USA und Großbritannien nicht; in Deutschland auch bei englischen Bewerbungen oft noch üblich. Der Editor zeigt einen Hinweis, sobald du English wählst und ein Foto eingefügt hast; entscheiden musst du. Ohne Foto bleibt in keiner Vorlage eine Lücke.
- Kann ich die deutsche und die englische Fassung behalten?
- Ja. Dupliziere den Lebenslauf und stelle die Kopie auf English. Beide Fassungen liegen in deinem Browser; jede hat ihre eigene Sprache und ist ein eigener Download.
- Bleibt der Editor auf Deutsch?
- Ja. Felder, Hinweise und Knöpfe bleiben deutsch — nur das PDF, das du verschickst, wird englisch.
Die Überschriften macht der Schalter. Den Inhalt schreibst du.
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